Schulsozialarbeit
Schulsozialarbeit unterstützt Schülerinnen und Schüler bei allen persönlichen Angelegenheiten und bietet Beratung beim Übergang von der Schule in den Beruf an. Das kostenlose Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler, sowie an Eltern. Aber auch Lehrkräfte und Schulleitungen können sich an die Schulsozialarbeit wenden. Neben Sprechstunden wird in der Schulsozialarbeit folgendes angeboten:
- Besuche in den Klassen
- Schülercafés
- Freizeit- und Gruppenaktivitäten
- sowie eine Vielzahl an Themen (Suchtprävention, Sozialkompetenztrainings, erlebnispädagogische Angebote)
Überblick
Das bietet Schulsozialarbeit
Noch unsicher welcher Beruf passen könnte? Keine Lehrstelle in Sicht? Noch unsicher bei der Karriereplanung? Ist eine weiterführende Schule oder eine Ausbildung das Richtige?
Die Schulsozialarbeit bietet hier eine Begleitung an und kann außerdem den Kontakt zur Agentur für Arbeit herstellen.
Die Schulsozialarbeit ist mitten drin im Schulleben. Sie ist ein freiwilliges Angebot für die Schülerinnen und Schüler. Die Gespräche sind vertraulich. Auf Wunsch kann auch der Kontakt zu den Beratungsstellen und den Jugendhilfeangeboten hergestellt werden.
Verbesserung des Schulklimas durch Schaffung eines kommunikativen und offenen Umgangs miteinander (z. B. Verhinderung von Ausgrenzung), Vernetzung der Schule mit sozialen Institutionen und der Jugendarbeit (z. B. rasche Hilfe bei akuten Krisen).
Schulsozialarbeit unterstützt Schülerinnen und Schüler dabei, realistische Perspektiven zu entwickeln, ihre Interessen zu vertreten und ihre Ziele zu erreichen.
Informationen des Kommunalverbandes Jugend und Soziales (KVJS) zur Schulsozialarbeit findet man auf der Seite des KVJS
An welchen Schulen gibt es Schulsozialarbeit im Landkreis Böblingen?

An allen sechs beruflichen Schulen wird flächendeckend Schulsozialarbeit mit der Zielsetzung angeboten, junge Menschen in ihrer Lebenswelt ganzheitlich zu fördern. Die Schulsozialarbeit gibt Hilfestellungen zum Ausgleich persönlicher und sozialer Benachteiligungen und unterstützt Schülerinnen und Schüler um eine realistische und sinnvolle Zukunftsperspektive aufbauen zu können.
Viele Kommunen legen als Schulträger ebenfalls Wert auf die Schulsozialarbeit an den allgemeinbildenden Schulen.
Eine Übersicht, an welchen Schulen Schulsozialarbeit vertreten ist, findet man auf der Website des Landkreis Böblingen
Schulsozialarbeit an den beruflichen Schulen
- Überblick der beruflichen Schulen
- Berufliches Schulzentrum Leonberg
- Gottlieb-Daimler-Schule 1 Sindelfingen
- Gottlieb-Daimler-Schule 2 Sindelfingen
- Hilde-Domin-Schule Herrenberg
- Kaufmännisches Schulzentrum Böblingen
- Mildred-Scheel-Schule Böblingen

Team der Schulsozialarbeit





Team der Schulsozialarbeit





Team der Schulsozialarbeit




Team der Schulsozialarbeit




Team der Schulsozialarbeit




Team der Schulsozialarbeit



Schulsozialarbeit an den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren
- Überblick der SBBZ in Trägerschaft des Landkreis Böblingen
- Bodelschwinghschule Sindelfingen
- Friedrich-Fröbel-Schule Herrenberg
- Karl-Georg-Haldenwang Schule Leonberg
- Käthe-Kollwitz-Schule Böblingen
- Sprachheilschule Sindelfingen
- Winterhaldenschule Sindelfingen
Im Landkreis Böblingen gibt es sechs Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren in Trägerschaft des Landratsamtes mit unterschiedlichen Förderschwerpunkten.
An allen Schulen ist Schulsozialarbeit vertreten und unterstützt Schülerinnen und Schüler und deren Eltern bei allen persönlichen Angelegenheiten.

Team der Schulsozialarbeit

Informationsmaterial
Flyer zur Schulsozialarbeit an der Bodelschwingh-Schule (2 MB)


Team der Schulsozialarbeit

Informationsmaterial
Flyer zur Schulsozialarbeit an der Friedrich-Fröbel-Schule (1 MB)


Team der Schulsozialarbeit

Informationsmaterial
Flyer zur Schulsozialarbeit an der Karl-Georg-Haldenwang-Schule (1,1 MB)


Team der Schulsozialarbeit

Informationsmaterial
Flyer Schulsozialarbeit an der Käthe-Kollwitz-Schule (1,2 MB)


Team der Schulsozialarbeit

Informationsmaterial


Team der Schulsozialarbeit

Informationsmaterial
Flyer Schulsozialarbeit (627 KB)

Beispiele an tollen Projekten

Friedrich-Fröbel-Schule
Ein inklusives Projekt an der Friedrich-Fröbel-Schule in Herrenberg
Neun Jugendliche an der Friedrich-Fröbel-Schule in Herrenberg konnten dank der Unterstützung der 0711 Golf Crew des Golfclubs Niederreutin und dem Baden-Württembergischen Golfverband (BWGV) an fünf AG-Stunden Erfahrungen beim Golfen sammeln. Schau doch einfach mal in den Filmbeitrag bei RegioTV rein oder lies den Zeitungsartikel:
- Golfspaß im grünen Klassenzimmer | Regio TV
- Zeitungsartikel online: Kreiszeitung Böblinger Bote & Stuttgarter Nachrichten


Gottlieb-Daimler-Schule 1
- Basketballturnier mit der Mobilen Jugendarbeit
- Klassenausfahrt VABO-Klasse
- Rap-Workshop
- Teamtraining

Die Schulsozialarbeit der Gottlieb-Daimler-Schule 1 und die Mobile Jugendarbeit Sindelfingen veranstalteten im zweiten Schulhalbjahr ein Basketballturnier. Drei Teams von Schülerinnen und Schülern traten gegeneinander an und kämpften mit viel Einsatz und Teamgeist um den Turniersieg.
Dabei waren sowohl Mädchen als auch Jungen aktiv beteiligt, was das Turnier besonders abwechslungsreich und gemeinschaftlich machte. Die besten Teams wurden am Ende für Ihre Leistungen belohnt.


Insgesamt war das Turnier ein voller Erfolg und bot allen Beteiligten Spaß, Spannung und eine gute gemeinsame Zeit.
Klassenausflug zur Stärkung von Teamgeist und Sprachkenntnissen

Eine ganz besondere Klassenfahrt (vom 20.–22.10.2025) erlebten die Schülerinnen und Schüler der VABO 2 der Gottlieb-Daimler-Schule 1 in Sindelfingen: Mehrere Tage verbrachte die internationale Lerngruppe – mit Jugendlichen aus der Ukraine, Mazedonien, dem Kosovo, Rumänien und der Türkei – in Lindau am Bodensee. Ziel der Reise war es, den Klassenzusammenhalt zu stärken und die Deutschkenntnisse im Alltag zu festigen.
Auf dem Programm standen abwechslungsreiche Aktivitäten, die Teamgeist, Kommunikation und kulturellen Austausch förderten: Eine digitale Stadtrallye durch die Lindauer Insel, sportlich-aktive Teambuildingeinheiten sowie gemeinsame Spieleabende sorgten für Spaß und Zusammenhalt. Besonders eindrucksvoll war der Besuch des Wochenmarkts, bei dem die Jugendlichen mit Lindauer Marktverkäufern ins Gespräch kamen und anschließend aus den eigenen Einkäufen ein gemeinsames Picknick zubereiteten.
Begleitet wurde die Klasse von den erfahrenen Sozialpädagogen Pamela Ruckhaberle und Andreas Nießner, die das Projekt gemeinsam mit der Klassenlehrkraft organisiert hatten. „Die Gruppe ist sichtbar zusammengewachsen – sprachlich und menschlich“, so das Fazit der Begleitenden. Der Ausflug nach Lindau war damit weit mehr als nur eine Reise – er wurde zu einem gelebten Beispiel dafür, wie gemeinsames Lernen, interkultureller Austausch und Erlebnispädagogik Hand in Hand gehen können. Diese Klassenfahrt hat nicht nur allen Spaß gemacht, sondern die Schülerinnen und Schüler und die Betreuer haben sich noch besser kennen gelernt, was dem Schulalltag zugute kommt.
Rap-Workshop in verschiedenen Berufsschulklassen

In sechs Terminen im ganzen Schuljahr fand ein Rap-Workshop mit Rapper Danny Fresh mit verschiedenen Berufsschulklassen statt.
Der Rap-Workshop ermöglicht sich kreativ auszudrücken, eigene Texte zu schreiben und diese professionell aufzunehmen. Dabei steht nicht nur die Musik im Vordergrund – die Schülerinnen und Schüler lernen, ihre eigenen Erfahrungen in Worte zu fassen, im Team zu arbeiten und ein fertiges künstlerisches Produkt zu erschaffen.
Der Workshop fördert:
- Selbstbewusstsein und Ausdruckskraft
- Kreative Problemlösung und sprachliche Kompetenz
- Teamfähigkeit und soziale Kommunikation
- Reflexion persönlicher Erfahrungen
- Kulturelles Bewusstsein und Einblick in die HipHop-Kultur.
Am Ende des Workshops stand ein eigener, professionell aufgenommener Rap-Song – vom ersten Takt bis zur fertigen MP3.
Didaktischer Ansatz: Der Workshop basiert auf einem interaktiven, partizipativen Ansatz, bei dem alle Teilnehmenden aktiv einbezogen werden. Technische oder musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Gearbeitet wurde mit professionellem Equipment und Software – von Rhythmusübungen über Textarbeit bis zur Aufnahme.
Die Workshops können inhaltlich vom Thema her flexibel auf aktuelle Schwerpunkte (z. B. „Zukunftsplanung und Beruf“, „Wertschätzung“, „Respekt“, „Suchtprävention“) angepasst werden.
Weitere Infos findet man bei Rapper Danny direkt:
Teamtraining "Gemeinsam durchs Schuljahr"
An der Gottlieb-Daimler-Schule 1 findet jeden Herbst ein Teamtraining "Gemeinsam durchs Schuljahr" in Zusammenarbeit mit dem Epizentrum Böblingen statt. Im Schuljahr 2025/2026 waren Schülerinnen und Schüler der Klassen Maler und Anlagenmechanik dabei.
Kontakt: Schulsozialarbeit an der GDS1
Mildred-Scheel-Schule
Warum Gewaltprävention an der MSS Lebensretter ist

Es dauert nur eine Sekunde. Ein falsches Wort, ein heftiges Schubsen, ein einziger Schlag gegen den Kopf. Was oft als „kleiner Streit“ unter Jugendlichen beginnt, endete für Christoph Rickels in einer lebensverändernden Katastrophe.
Seit nunmehr 12 Jahren ist Christoph Rickels ein fester und unverzichtbarer Bestandteil des Präventionsprogramms an der Mildred-Scheel-Schule in Böblingen. Initiiert und begleitet durch unsere Schulsozialarbeit, bringt er eine Botschaft in die Klassenzimmer, die kein Lehrbuch jemals so eindringlich vermitteln könnte.
Vom Schicksalsschlag zurück ins Leben
Christophs Geschichte ist schmerzhaft ehrlich. Vor Jahren reichte ein einziger Schlag aus, um ihm eine siebenfache Hirnblutung zuzufügen. Die Folge: Monate im Koma und ein Leben, das komplett aus den Fugen geriet. Er musste alles, was für uns selbstverständlich ist, mühsam neu lernen: Atmen, Schlucken, Essen, Sprechen und Laufen. Wenn er heute vor den Schülern steht, spricht nicht nur ein Opfer von Gewalt zu ihnen – es spricht ein Kämpfer. Seine physische Präsenz und seine Geschichte machen das abstrakte Thema „Gewalt“ plötzlich greifbar und gefährlich real.
Es gibt keine Gewinner
Die Kernbotschaft, die Christoph Rickels gemeinsam mit unserer Schulsozialarbeit vermittelt, lautet: „Gewalt macht nur kaputt.“ Und zwar auf beiden Seiten:
- Das Opfer: Kämpft oft ein Leben lang mit den körperlichen und seelischen Folgen.
- Der Täter: Muss mit der Schuld leben, ein anderes Leben zerstört zu haben. Zudem drohen lebenslange finanzielle Konsequenzen für Therapien und Behandlungen. Der Täter in Christophs Fall wollte ihn sicher nicht zum Pflegefall schlagen – und doch ist genau das passiert.
Präventionsprojekte wie der Besuch von Christoph Rickels sind das Herzstück der Schulsozialarbeit. Wir wollen nicht erst eingreifen, wenn es zu spät ist, sondern Empathie und Bewusstsein schaffen, bevor der erste Schubs passiert.
Ein Moment der Beherrschung kann zwei Leben retten – das des Opfers und das des Täters.
Wenn Schülerinnen und Schüler im Unterricht oft fehlen, unterstützt das Team der Schulsozialarbeit mit seinem pädagogischen Konzept zum Schulabsentismus.
Was heißt das konkret?
Es werden bei Bedarf:
- Hausbesuche gemacht
- Elterngespräche geführt
- Kontakt zum Jugendamt aufgenommen
- Unterstützung von TRIAS (Jugendhilfe) angefragt
Ziel ist es, den Jugendlichen auf Augenhöhe zu begegnen und einen Einblick in deren Lebenswelten zu gewinnen.




