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SUMMARY:Hann Trier Ausstellung – Ludwigsburger Schlossfestspiele
LOCATION:Residenzschloss Ludwigsburg\, Schlossstraße 30\, 71634 Ludwigsburg
DESCRIPTION:Der bei Düsseldorf geborene Maler Hann Trier wurde als Kind zum Rechtshänder umerzogen. Mitte der 1950er-Jahre wurde ihm bewusst\, dass er beim Einsatz einer Hand immer nur die Hälfte des Körpers einbrachte. So kam er zum Arbeiten mit zwei Händen und zu seinen typischen\, von einer Symmetrieachse geprägten Strukturen – so wie ein Mensch beim Tanzen auch nicht auf einem Bein hüpft. Dieser vom Tanz inspirierte Malduktus wurde insbesondere durch den Aufenthalt in Kolumbien in den Jahren 1952 bis 1955 und das Erleben der dortigen Tänze ausgelöst. Die Analogie hatte einen befreienden und inspirierenden Charakter auf den Maler: »Dem Impuls dieser Tänze wollte ich nachgeben und mit dem Pinsel auf der Fläche tanzen wie sie.« Ab dem Ende der 1950er-Jahre bewegten sich Linien und Malgrund auf einer Ebene. Daraus entwickelte sich die für Triers Schaffen so typische Verschränkung von gestischer Bewegung (Linie)\, Malgrund (Raum) und Farbsubstanz (Materie)\, in der Materie und Bewegung verschmelzen.\nDie Ludwigsburger Schlossfestspiele zeigen ausgewählte Arbeiten von Hann Trier vom 13. Juni bis 19. Juli in der alten Porzellanmanufaktur im Residenzschloss. Zur Ausstellungs-Eröffnung gibt Kunsthistoriker und Galerist Dr. Günter Baumann eine Einführung in das tänzerische Sujet der ausgestellten Werke.\nIn Kooperation mit Galerie Schlichtenmaier
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X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:Der bei Düsseldorf geborene Maler Hann Trier wurde als Kind zum Rechtshänder umerzogen. Mitte der 1950er-Jahre wurde ihm bewusst\, dass er beim Einsatz einer Hand immer nur die Hälfte des Körpers einbrachte. So kam er zum Arbeiten mit zwei Händen und zu seinen typischen\, von einer Symmetrieachse geprägten Strukturen &ndash; so wie ein Mensch beim Tanzen auch nicht auf einem Bein hüpft. Dieser vom Tanz inspirierte Malduktus wurde insbesondere durch den Aufenthalt in Kolumbien in den Jahren 1952 bis 1955 und das Erleben der dortigen Tänze ausgelöst. Die Analogie hatte einen befreienden und inspirierenden Charakter auf den Maler: »Dem Impuls dieser Tänze wollte ich nachgeben und mit dem Pinsel auf der Fläche tanzen wie sie.« Ab dem Ende der 1950er-Jahre bewegten sich Linien und Malgrund auf einer Ebene. Daraus entwickelte sich die für Triers Schaffen so typische Verschränkung von gestischer Bewegung (Linie)\, Malgrund (Raum) und Farbsubstanz (Materie)\, in der Materie und Bewegung verschmelzen.<br>Die Ludwigsburger Schlossfestspiele zeigen ausgewählte Arbeiten von Hann Trier vom 13. Juni bis 19. Juli in der alten Porzellanmanufaktur im Residenzschloss. Zur Ausstellungs-Eröffnung gibt Kunsthistoriker und Galerist Dr. Günter Baumann eine Einführung in das tänzerische Sujet der ausgestellten Werke.<br>In Kooperation mit Galerie Schlichtenmaier
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