„Kurz bevor die Sonne hinter dem Hohenstaufen untergeht und das Tal von Salach und Ottenbach in glutrotes Licht taucht, verabschiedet sich die Sonne vom Birkhof. Blickt man dann von unserem großen Sandplatz ins Tal, ist das ein Motiv wie auf einer Kitschpostkarte. Die Jährlinge auf der Weide, am Hang, das alte Fachwerkhaus, das Sinnbild unseres Gestüts – ein toller Anblick!
Selten, zu selten genieße ich ihn. Ich bin nicht der Typ der innehält. Eher das Gegenteil. Wenn mein Blick über den Hof schweift, dann sehe ich Dinge, die man verbessern kann. Oder ich denke an 150 Pferde, die jeden Tag gefüttert werden wollen und die Angestellten, die auch nicht umsonst arbeiten. Meine Familie und meine Freunde sagen, ich sollte lernen, auch mal innezuhalten. Mal durchzuatmen und auf das Geschaffte zu schauen, ohne schon wieder Pläne zu machen, was man noch optimieren kann. Vermutlich haben sie Recht.
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