Nördlich von Göppingen führte die Hohenstaufenbahn (auch „Josefle“ oder „Klepperle“) über die Gemeinden Rechberghausen, Birenbach und Wäschenbeuren, vorbei am namensgebenden Hohenstaufen nach Strassdorf, und schließlich hinunter ins Remstal nach Schwäbisch Gmünd. Bis 1984 fand auf der Strecke Personenbeförderung statt bevor sie aus Wirtschaftlichkeitsgründen stillgelegt wurde. 1994 fuhr der letzte Güterzug. Heute befindet sich auf weiten Teilen der Bahntrasse ein beliebter Fahrradweg.
Die Voralbbahn (auch „Mariele“ oder „Boller Bähnle“) führte von Göppingen über Eschenbach, Heiningen und Dürnau - die Kulisse des Albtraufs stets im Blick - nach Bad Boll. Nach der letzten Personenbeförderung 1989 und dem letzten Güterverkehr 1994 war auch hier Schluss und es erfolgte die Stilllegung. Anders als auf dem Radweg zwischen Schwäbisch Gmünd und Göppingen liegen hier noch immer Gleise.
Im Rahmen der Machbarkeitsstudie wurde die Voralbbahn, zusammen mit der ebenfalls stillgelegten Bahnstrecke zwischen Kirchheim u.T. und Weilheim a.d.T., sowie einem Neubauabschnitt zwischen Weilheim a.d.T. und Bad Boll, als verlängerte Voralbbahn (auch „Ringschluss“-Variante) 2021 - 2023 untersucht.
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