Die Partnerstadt-Delegationen beim geführten Stadtrundgang mit Bürgermeisterin Christine Kraayvanger
Meldung vom 14. Juli 2026

Stadtfest 2026: Partnerstädte-Treffen, Jubiläen und ein gelebtes Europa

Zum diesjährigen Stadtfest begrüßte Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz seine Amtskollegen und Gäste aus sechs der sieben Böblinger Partnerstädte. Offizielle Delegationen aus Glenrothes, Krems an der Donau, Pontoise, Sittard-Geleen und Sömmerda sowie die Fahnenschwinger der Città di Alba erlebten gemeinsam mit ihren Böblinger Gegenübern ein abwechslungsreiches erstes Juli-Wochenende ganz im Zeichen der europäischen Freundschaft.
Meldung vom 14. Juli 2026

70 Jahre Städtepartnerschaft Pontoise – Böblingen mit Kunstausstellung TANDEM

Die gemeinsame Kunstausstellung TANDEM aus beiden Städten in den Räumen des Alten Amtsgerichts wurde am Stadtfest-Freitag, 3. Juli, eröffnet. Vorausgegangen war am Donnerstagabend der Festakt zum 70-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft. Zu sehen ist die Ausstellung bis noch bis 15. Juli 2026 (Dienstag und Mittwoch von 15.00 bis 18.00 Uhr).
Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz (Bildmitte) mit Vertreter*innen der bedachten Organisationen.
 
V. l. n. r.: Gerhard Keck (AWO Ortsverein Böblingen e. V.), OB Dr. Stefan Belz, Katja Gann (Amt für Kultur, Stadt Böblingen), Sunita Bogner (pro familia Landkreis Böblingen e. V.), Michaela Obst (Leiterin AMSEL-Kontaktgruppe), Regina Vogt (stellv. Leiterin Amt für Soziales, Stadt Böblingen), Brigitte Schwenk („Frauenselbsthilfe nach Krebs“), Arno Henk (Lebenshilfe e. V. Ortsverein Böblingen), Erna Kappler („Frauenselbsthilfe nach Krebs“), Christian Bergmann (Leiter Amt für Soziales, Stadt Böblingen), Hans-Peter Gerth (Deutsches Rotes Kreuz Ortsverein Böblingen e. V.)
Meldung vom 14. Juli 2026

44. Aschermittwoch-Fischsuppenessen: 5.100 Euro Spendenerlös - Engagement bleibt hoch, Spendenaufkommen geht zurück

Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz überreichte am 10. Juli 2026 den Erlös von insgesamt 5.100 Euro aus dem diesjährigen Böblinger Aschermittwoch-Fischsuppenessen an verschiedene karitative Einrichtungen. Insgesamt sind damit aus den 44 Ausgaben der Traditionsveranstaltung mittlerweile fast 455.000 Euro an Spenden für wohltätige Zwecke zusammengekommen, genauer: 453.460,00€ Euro.

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Die Städtetags-Delegation mit dem Chef des Bundeskanzleramts, Thorsten Frei MdB (vorne Mitte), rechts OB Dr. Stefan Belz (vorne rechts)
Meldung vom 09. Juli 2026

Klartext in Berlin: Städtetags-Vorstand thematisiert kommunale Finanzkrise

Vom Böblinger Stadtfest ging es für Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz direkt weiter nach Berlin: Der Vorstand des Städtetags Baden-Württemberg – Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister – sowie Spitze und Geschäftsstelle des Städtetags reisten von 5. bis 7. Juli in die Bundeshauptstadt. In mehreren Gesprächen mit Abgeordneten, Bundesregierung, Ministerien, Deutschem Städtetag und Kanzleramt stand die kommunale Wirklichkeit im Mittelpunkt: Die Städte stehen unter massivem Druck.

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Hinten v. l. n. r.:  Alen Kudelic, Merve Kilinc, Sergii Skoblikov, Sudhir Sakalkar, Marko Vranic, Mehmet Murat, Ismail Üstünel
Vorne v. l. n. r.:  Elif Ulutas, Nataliya Antohina, Lara Knutzen, Modupe Baker
Meldung vom 07. Juli 2026

Neuer Integrationsrat: Starkes Signal für Vielfalt und Teilhabe

Der Gemeinderat hat am 24. Juni 2026 den neuen Integrationsrat bestellt. Für Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz ist dies „ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung unserer offenen, vielfältigen und solidarischen Stadtgesellschaft – mit einer neuen Phase engagierter Mitgestaltung. Das Gremium wird in den kommenden fünf Jahren wichtige Impulse für Integration, Teilhabe und ein gelingendes Miteinander in Böblingen und Dagersheim setzen.“

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Nicholas Reiff
Meldung vom 26. Juni 2026

Nicholas Reiff als 1. Stellvertretenden Feuerwehrkommandanten der Feuerwehr Böblingen gewählt

  Der Gemeinderat der Stadt Böblingen hat in seiner Sitzung am 24. Juni 2026 Nicholas Reiff zum 1. Stellvertretenden Feuerwehrkommandanten der Feuerwehr Böblingen gewählt. Der Beschluss erfolgt nach erfolgter Stellenausschreibung und auf Empfehlung des Feuerwehrausschusses und stärkt die Führungsstruktur der Feuerwehr nachhaltig.

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Bild: Stadtplan von Böblingen 1967, ergänzt 1969 mit Markierung einzelner Stadtviertel.
Quelle: Stadt Böblingen / Stadtarchiv
Meldung vom 24. Juni 2026

Von der Blumenstraße über die Hermann-Göring-Straße hin zur Friedrich-List-Straße – Das neue Projekt des Stadtarchivs: eine stadtgeschichtliche Aufarbeitung der Böblinger Straßennamen

Welche heutigen Straßen trugen zwischen 1933 und 1945 den Namen Adolf-Hitler-Straße? Wie kam es dazu, dass die Blumenstraße von 1930 heute drei unterschiedliche Straßen umfasst?   Mit solchen Fragen befasst sich ein neues Forschungsprojekt des Stadtarchivs Böblingen, das im April 2026 gestartet ist. Nach dem kürzlich veröffentlichten Projekt „Jüdische Biografien in Böblingen (1880–1945)“, das auf der Website stadtgeschichte.boeblingen.de als frei zugängliches Themenmodul bereitsteht, richtet sich der Blick nun auf einen weiteren zentralen Aspekt der Böblinger Stadtgeschichte: die Entwicklung der Straßennamen.   Welche historischen Straßennamen fanden sich vormals in Böblingen, wann sind sie aus unserem Stadtbild verschwunden? Welche (Um-)Benennungen wurden vorgenommen?  Welche Zusammenhänge zeigen sich in der Wahl einzelner Straßennamen und dem jeweiligen Zeitgeist, der Böblingen damals prägte?

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Bild: Konrad „Conny“ Sprai mit seiner Cousine Liselotte „Lilo“ Scheu auf einer Fotografie aus dem März 1937.
Fotografie: Privatbesitz
Meldung vom 19. Juni 2026

Forschungsprojekt im Stadtarchiv Böblingen zu „Jüdische Biografien in Böblingen (1880–1945)“ abgeschlossen – Lebenswege auf der Homepage Stadtgeschichte entdecken

Mehr Stadtgeschichte – kostenlos und frei verfügbar! Das Stadtarchiv Böblingen hat das Dokumentationsprojekt „Jüdische Biografien in Böblingen (1880–1945)“ erfolgreich abgeschlossen und die Ergebnisse nun der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im Mittelpunkt des Dokumentationsprojekts stehen Menschen und Familien mit Bezügen zur jüdischen Religion, Kultur oder Gemeinschaft sowie Personen, die während der Zeit des Nationalsozialismus aufgrund ihrer vermeintlich jüdischen Herkunft verfolgt wurden. Von Mai 2025 bis März 2026 fand die Historikerin Marie Lindner in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Böblingen unbekannte Spuren jüdischen Lebens in der Stadtgeschichte des ausgehenden 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Sie finden sich nun ansprechend dokumentiert und verständlich erklärt auf der Homepage Stadtgeschichte.boeblingen.de

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Meldung vom 19. Juni 2026

Neue Arbeitgebermarke zeigt die Vielfalt der Stadtverwaltung Böblingen

Mit der Einführung ihrer neuen Arbeitgebermarke macht die Stadtverwaltung Böblingen sichtbar, was ihre Arbeit im Kern ausmacht: Verantwortung für die Stadt, Dienstleistung für die Bürgerschaft und Zusammenarbeit mit vielen unterschiedlichen Talenten. Der bereits 2025 gestartete Markenprozess ist nun abgeschlossen – sichtbar wird er unter anderem auf der überarbeiteten Karriereseite der Stadt unter www.boeblingen.de/karriere .   Ein zentrales Element ist die neue Bildmarke „Mit uns“. Sie fasst zusammen, wie die Stadtverwaltung Böblingen arbeitet und wofür sie steht: gemeinschaftlich, verantwortungsbewusst und zukunftsorientiert. Die Bildmarke wird künftig in der Arbeitgeberkommunikation eingesetzt – online, offline, im Recruiting, in Kampagnen und im Arbeitsalltag.

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Eichenprozessionsspinner
Meldung vom 10. Juni 2026

Eichenprozessionsspinner auch in Böblingen verbreitet

Auch 2026 ist ein verbreitetes Auftreten des Eichenprozessionsspinners festzustellen. Dieser hatte in den vergangenen Jahren immer wieder zu Beeinträchtigungen gesundheitlicher Art bei der Böblinger Bevölkerung geführt. Auch jetzt im Juni ist daher beim Betreten des Stadtwaldes und in der Nähe von Eichen-Vorkommen im Stadtgebiet Vorsicht geboten. Zahlreiche Meldungen aus der Bevölkerung und eigene Beobachtungen der städtischen Abteilung Umwelt und Grünflächen bestätigen, dass es dieses Jahr zu einem massenhaften Auftreten des Eichenprozessionsspinners im Stadtwald Böblingen kommt.

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Quelle: Beate Gärtner, Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg
Meldung vom 10. Juni 2026

Neues Rathaus: „Toilette für alle“ hat Fachprüfung bestanden

Barrieren abbauen und Teilhabe im Alltag ermöglichen: Im Neuen Rathaus Böblingen steht seit der Wiedereröffnung 2023 eine „Toilette für alle“ zur Verfügung. Sie ergänzt die umfassenden Maßnahmen zur Barrierefreiheit im Gebäude – darunter eine selbsttätig öffnende Eingangstür, taktile Leitsysteme sowie Aufzüge in alle Ebenen.

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Böblinger Delegation zu Besuch in Pontoise: Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz und Stéphanie Von Euw, Bürgermeisterin der Partnerstadt Pontoise, beim gemeinsamen Gruppenfoto
Meldung vom 10. Juni 2026

70 Jahre Städtepartnerschaft: Böblinger Delegation besucht Pontoise – Kunstprojekt „TANDEM“ begeistert

Anlässlich des 70-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Böblingen und Pontoise reiste Ende Mai eine Delegation aus Stadtverwaltung und Gemeinderat gemeinsam mit Böblinger Kunstschaffenden in die französische Partnerstadt. Höhepunkte des viertägigen Aufenthalts waren die feierliche Eröffnung einer gemeinsamen Kunstausstellung, ein Festakt zum Jubiläum im Rathaus von Pontoise sowie zahlreiche Begegnungen, bei denen viele Kontakte gepflegt und neu geknüpft werden konnten.

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Meldung vom 27. Mai 2026

Stadtverwaltung am 5. Juni geschlossen

Im Rahmen einer verwaltungsinternen Dienstvereinbarung wurden Schließzeiten organisatorisch festgelegt. Dies betrifft 2026 auch den Brückentag nach Fronleichnam.   Folgende Verwaltungsgebäude bleiben daher am Freitag, 5. Juni 2026, geschlossen :   Altes und Neues Rathaus (Marktplatz 16) mit Bürgerbüro und angrenzenden (Verwaltungs-)Stellen Forum 1 (Bahnhofspassage 2) Tetragon (Konrad-Zuse-Straße 90) Bezirksamt Dagersheim (Albert-Schweitzer-Straße 2) Stadtbibliothek: Hauptstelle „Im Höfle“ (Pestalozzistraße 4) sowie die Zweigstellen Diezenhalde (Freiburger Allee 44) und Dagersheim / Darmsheim (Kirchgasse 18) Treff am See (Poststraße 38) Familienzentrum (Paul-Gerhardt-Weg 6+8)   Die Schließung betrifft alle Mitarbeitenden dieser Standorte sowie den Publikumsverkehr.   Die Stadtverwaltung bittet um Beachtung und Verständnis.

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„Schorschi und sein Scheff“, Museumsleiter Dr. Christian Baudisch, freuen hier sich tierisch über das „Fair Family“-Gütesiegel – dürfen sie bald wieder jubeln? (Foto: Heiko Schaller)
Meldung vom 27. Mai 2026

Ausgezeichnet aussichtsreich: Deutsches Fleischermuseum hofft auf ZukunftsGut-Preis

Große Freude im Deutschen Fleischermuseum in Böblingen: Das „schrägste Haus der Stadt“ steht auf der Shortlist des Kulturvermittlungspreises ZukunftsGut 2026. Aus insgesamt 228 Bewerbungen wurden bundesweit 16 Kultureinrichtungen nominiert – darunter auch das Museum am Böblinger Marktplatz. Der von der Commerzbank-Stiftung vergebene Preis zählt mit insgesamt 80.000 Euro zu den höchstdotierten Auszeichnungen für institutionelle Kulturvermittlung in Deutschland. Die Preisverleihung findet am 24. Juni 2026 in Frankfurt am Main statt.   Nach dem „Fair Family“-Gütesiegel und dem Lotto-Museumspreis Extra 2025 könnte damit schon die nächste Auszeichnung ins Böblinger Vogtshaus kommen. Gemeinsam mit zehn weiteren Häusern aus dem ländlich-kleinstädtischen Raum ist das Fleischermuseum für den ZukunftsGut-Preis nominiert.   Die Jury würdigt insbesondere Einrichtungen, die kulturelle Bildung, Teilhabe und neue Formen der Gemeinschaft aktiv fördern. Im Fokus stehen dabei „Community Building“ und die zukunftsorientierte Weiterentwicklung von Kulturinstitutionen. Die Fachjury lobt die nominierten Häuser für ihre mutigen und authentischen Vermittlungsansätze sowie ihre Offenheit für ein vielfältiges Publikum.   Im Fleischermuseum ist die Freude jedenfalls riesig. Museumsmaskottchen Schorschi bringt es auf den Punkt: „Am 24. Juni müsst Ihr alle Eure Daumen, Pfoten, Krallen, Hufe und Flossen drücken – wir wollen natürlich ganz weit nach oben!“ Bis zur Preisverleihung heißt es nun: gespannt warten und kräftig mitfiebern im Böblinger Vogtshaus.
v. l. n. r.: Vize-Bürgermeisterin der Stadt Kėdainiai, Danutė Mykolaitienė (hellblauer Anzug), mit Delegation, Bürgermeister Ralf Hauboldt (Sömmerda – mit Amtskette), Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz (Böblingen) mit Delegation und Landrat Christian Karl (Landkreis Sömmerda) vor dem Rathaus der Stadt Sömmerda
Meldung vom 27. Mai 2026

Böblingen war zu Gast beim Stadtjubiläum in Sömmerda

Anlässlich des Stadtjubiläums „1150 Jahre urkundliche Ersterwähnung Sömmerda“ nahm Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz mit einer Delegation der Stadt Böblingen vom 22. bis 24. Mai 2026 am Festwochenende der thüringischen Partnerstadt teil. Zusammen mit Vertreterinnen aus Kėdainiai (Litauen) setzten die Gäste ein sichtbares Zeichen für eine lebendige Städtepartnerschaft.   Den Auftakt des Besuchs bildete am 22. Mai die feierliche Enthüllung eines neuen Denkmals für Nicolaus von Dreyse. Mit seinem Innovationsgeist und Erfindungen wie dem Zündnadelgewehr prägte er im 19. Jahrhundert die industrielle Geschichte Sömmerdas nachhaltig – und wirkt damit bis heute identitätsstiftend für die Stadt.
Die Ausstellungstafeln im Neuen Rathaus
Meldung vom 27. Mai 2026

„Adenauer – de Gaulle: Wegbereiter deutsch-französischer Freundschaft“: Ausstellung im Rathaus zu sehen

Seit 21. Mai ist die Wanderausstellung zur deutsch-französischen Freundschaft bis 23. Juli 2026 im Foyer des neuen Rathauses zu den Öffnungszeiten bei freiem Eintritt zu sehen. Die Ausstellung schildert auf 20 Tafeln, was zwischen dem ersten persönlichen Zusammentreffen der beiden Staatsmänner 1958 bis zum Zustandekommen des Élysée-Vertrages 1963 geschah. Feierliche Eröffnung   Die Ausstellungseröffnung am 21. Mai wurde musikalisch umrahmt vom Jungen Kammerchor Böblingen unter der Leitung von Clemens König, der eigens einige französische Lieder einstudiert hatte. Die Gäste freuten sich über ein kleines bi-nationales Buffet (Butterbrezeln und Croissants).   Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz ging in seiner Rede darauf ein, dass der Élysée-Vertrag die Grundlage der heutigen deutsch-französischen Freundschaft und der Zusammenarbeit in und für Europa bildet, nachdem die beiden Länder bis zum 2. Weltkrieg durchaus als „Erbfeinde“ bezeichnet werden konnten: „So entstand eine enge Partnerschaft – getragen von Vertrauen, politischem Willen und der klaren Vision eines geeinten Europas. Diese deutsch-französische Freundschaft ist ein tragendes Fundament der europäischen Integration – geprägt durch starke politische Zusammenarbeit, ausgeprägte Wirtschaftsbeziehungen und vielfältigen Austausch. Gerade in einer Zeit, in der Europa vor großen Herausforderungen steht, ist es wichtiger denn je, sich dieser historischen Leistung bewusst zu werden. Die Ausstellung veranschaulicht diesen Weg eindrucksvoll.“   Begleitendes pädagogisches Material für Schulen   Wie der Vertrag, der bis in die Gegenwart nachwirkt, in relativ kurzer Zeit zustandekam, wird auf den modern gestalteten Tafeln anschaulich erklärt. Die Besuchenden können ein bedeutendes geschichtliches Ereignis nachvollziehen, und für Besuche von Schulklassen steht pädagogisches Material zur Verfügung.   Da die Ausstellung konsequent zweisprachig gehalten ist, kann sie auch zur Förderung der Sprachkompetenz eingesetzt werden. Darüber hinaus schließt sie an aktuelle Diskussionen etwa über die Zukunft des deutsch-französischen Verhältnisses und die Rolle beider Staaten im vereinten Europa an.   Die Ausstellung wurde von der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus in Zusammenarbeit mit der Fondation Charles de Gaulle konzipiert, und kommt von dort als vorübergehende Leihgabe nach Böblingen. Vor einigen Wochen machte sie zuletzt Station in Leonberg.
Meldung vom 27. Mai 2026

Fünftes großes Yu-Gi-Oh!-Turnier auf der Diezenhalde erneut ein voller Erfolg

Mitte Mai 2026 veranstaltete der Kinder- und Jugendtreff Diezenhalde bereits zum fünften Mal ein großes Yu-Gi-Oh!-Turnier mit dem beliebten Sammelkarten-Spiel und knüpfte damit an den Erfolg der vergangenen Jahre an. Die Veranstaltungsreihe hat sich inzwischen fest im regionalen Terminkalender der Trading-Card-Game-Szene etabliert und zieht regelmäßig Spieler*innen über die Stadtgrenzen hinaus an.   Mit 128 Teilnehmenden aus ganz Deutschland zählt die Veranstaltung mittlerweile zu den größten Turnieren dieser Art im süddeutschen Raum. Neben erfahrenen Turnierspieler*innen nahmen auch zahlreiche Jugendliche teil, die erste Wettbewerbserfahrungen sammeln konnten – ein Aspekt, der den inklusiven und offenen Charakter der Veranstaltung besonders unterstreicht.   Über acht Stunden fanden zahlreiche spannende 1-gegen-1-Duelle mit den Sammelkarten statt, bei denen die Spieler*innen in mehreren Runden gegeneinander antraten. Dabei waren nicht nur strategisches Geschick und Regelkenntnis gefragt, sondern auch Konzentration und Ausdauer. Die Begegnungen verliefen durchweg fair und auf hohem spielerischem Niveau. Zuschauer*innen konnten packende Matches verfolgen und eine mitreißende Turnier-Atmosphäre erleben.   Mitorganisator Richard Schaber zog ein durchweg positives Fazit: „Das Turnier bot spannende Begegnungen und ein herausragendes spielerisches Niveau.“ Besonders erfreulich sei gewesen, dass sowohl langjährige Teilnehmende als auch neue Gesichter den Weg nach Böblingen gefunden hätten.   Den Turniersieg sicherte sich schließlich Thomas Glöckner mit seinem Finsterlord-Deck, das sich in den entscheidenden Runden gegen starke Konkurrenz durchsetzen konnte. Unter anderem setzte er sich gegen den amtierenden deutschen Meister durch. Die besten Spieler*innen wurden im Anschluss mit Preisen und großer Anerkennung geehrt.   Auch abseits der Spieltische wurde den Teilnehmenden einiges geboten. Für das leibliche Wohl sorgte das Team des Kinder- und Jugendtreffs Diezenhalde mit einem abwechslungsreichen Angebot an Snacks und Getränken, das rege genutzt wurde. Die angenehme Mischung aus Wettbewerb und Begegnung machte das Turnier zu einem echten Gemeinschaftserlebnis.   Thomas Lemke, pädagogischer Mitarbeiter des Kinder- und Jugendtreffs Diezenhalde, zeigte sich sehr zufrieden und bezeichnete das Turnier als „eine super Veranstaltung mit toller Stimmung“. Er betonte zudem die Bedeutung solcher Angebote für die offene Kinder- und Jugendarbeit: „Das Turnier verbindet unterschiedliche Altersgruppen, fördert soziale Kompetenzen und schafft Räume für gemeinsame Interessen.“   Nach dem erfolgreichen Turniertag laufen bereits erste Überlegungen für eine Fortsetzung im kommenden Jahr – die Nachfrage und das positive Feedback lassen darauf schließen, dass das Yu-Gi-Oh!-Turnier auf der Diezenhalde auch künftig ein fester Bestandteil des Programms bleiben wird.
Beim Durchschneiden des Bandes zur Eröffnung
Meldung vom 27. Mai 2026

Sanierter Spielplatz „Auenland“ wiedereröffnet

Über 50 Kinder und Eltern waren zum neu sanierten Spielplatz „Auenland“ auf der Diezenhalde 4.2 gekommen. Im Zuge der umfassenden Sanierung wurden die zwei Spieltürme grundlegend erneuert und mit modernen, sicheren und attraktiven Spiel- und Klettermöglichkeiten ausgestattet. Nach der offiziellen Eröffnung mit Bonbon-Wurf und Band-Durchschnitt verteilten sich die Kinder schnell auf der gesamten Anlage.   Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz lobte gemeinsam mit den Anwesenden das überzeugende Ergebnis der Sanierung: „Ich freue mich sehr, dass das Auenland nun wieder fest in Kinderhänden ist. Hier ist dank der Spielplatzbauer und unserer Mitarbeitenden der Abteilung Umwelt und Grünflächen ein richtig klasse Spielplatz entstanden, sodass es nun fröhlich heißt: spielen, bewegen, Spaß haben!“   Altersbedingt, mit zunehmend morschen Holzteilen und verschlissenen Aufstiegsnetzen, mussten nach 21 Jahren Standzeit beide Spiel- und Klettertürme abgebaut werden. Mit der individuellen Planung und Gestaltung der neuen Türme war das Unternehmen „Janko Spielgeräte“ aus Bad Urach beauftragt.   Konzipiert für die etwas größeren Kinder, bietet der Umbau spannende und herausfordernde Spielaktivitäten. Über ein Balken-Mikado geht es mit etwas Geschick in den ersten Aussichts- und Spielturm. Die Balancier-Brücke führt in den noch höher gebauten Rutschenturm. Dort kommen die Kinder über unterschiedliche Podeste bis zum Einstieg der Röhrenrutsche auf einer Höhe von knapp vier Metern. Die natürliche Gestaltung, der Einsatz der hellen Fensternetze und auch die offene Holzbauweise schaffen für die Kinder eine einladende und frische Atmosphäre. Die Spielplatzbauer würdigten mit ihrem Richtspruch die geleistete handwerkliche Arbeit und markierten den symbolischen Start zu vielen künftigen Spielstunden: „Nach langen arbeitsreichen Tagen ein schöner Spielplatz hier entstand. Und stolz und froh ist jeder heute, der tüchtig mit am Werk gebaut. Es waren wack’re Handwerksleute, die fest auf ihre Kunst vertraut.“
Christian Bergmann mit Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz
Meldung vom 27. Mai 2026

Wechsel an der Spitze des Amts für Soziales

Die Stadt Böblingen verabschiedet Klaus Feistauer nach knapp 18 Jahren als Leiter des Amts für Soziales. Der erfahrene Verwaltungsbeamte wurde Ende 2025 vom Reutlinger Kreistag zum Sozialdezernenten des Landkreises gewählt und tritt sein neues Amt zum 1. August 2026 an. Nachfolger von Klaus Feistauer bei der Stadt Böblingen wird Christian Bergmann. Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz würdigt Klaus Feistauer: „Klaus Feistauer hat die soziale Entwicklung unserer Stadt über nahezu zwei Jahrzehnte maßgeblich geprägt, gestaltet und vorangebracht. Er leitete mit dem Amt für Soziales das größte Amt unserer Stadtverwaltung mit rund 550 Mitarbeitenden – zuständig für zentrale Lebensbereiche von der Kindertagesbetreuung über Familie, Senioren und Engagement bis hin zu Wohnen, Obdach und Rente. Diese große Bandbreite fachlich stark, menschlich verbindend und mit klarem kommunalpolitischem Gespür weiterzuentwickeln, ist eine besondere Leistung. Klaus Feistauer hat dies mit fundierter Expertise, großer Weitsicht und seiner herzlich-humorvollen wie verbindlichen Art ausgezeichnet getan.
Meldung vom 12. Mai 2026

Deutsch-Französische Freundschaft: Ausstellung im Rathaus ab 22. Mai, Eröffnung am 21. Mai

Die deutsch-französische Freundschaft, besiegelt durch den Élysée-Vertrag am 22. Januar 1963 von Konrad Adenauer und Charles de Gaulle, verwandelte eine jahrhundertelange „Erbfeindschaft“ zwischen den beiden Ländern in eine enge Partnerschaft. Sie ist das Fundament der europäischen Integration, geprägt durch starke politische Zusammenarbeit, ausgeprägte Wirtschaftsbeziehungen und vielfältigen Austausch – so auch zum Beispiel durch die Städtepartnerschaft zwischen Böblingen und Pontoise.   Die Wanderausstellung "Adenauer – de Gaulle: Wegbereiter deutsch-französischer Freundschaft" beleuchtet die historische Partnerschaft zwischen Konrad Adenauer und Charles de Gaulle von 1958 bis zum Élysée-Vertrag 1963. Zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 21. Mai 2026, um 18.00 Uhr im Foyer des Neuen Rathauses (Marktplatz 16) wird herzlich eingeladen. Interessierte können die Ausstellung von 22. Mai bis 20. Juli 2026 im Foyer des Neuen Rathauses besichtigen, jeweils zu den Öffnungszeiten des Rathauses. Der Eintritt ist frei. Schulklassen und Gruppen, die einen Besuchstermin außerhalb der Öffnungszeiten benötigen, können sich an die Partnerstadtbeauftragte Anette Fischer ( a.fischer@boeblingen.de ) wenden.