Am Mittwoch, 04. Mai 2022 waren die Preisträger eingeladen ihre Urkunden und Preise in Form von symbolischen Schecks im Rahmen einer Verleihungsfeier im Hohenstaufensaal des Landratsamtes entgegenzunehmen. Landrat Edgar Wolff und Herr Dr. Grebner von der Hohenstaufenstiftung haben die Preise verliehen.
Der dritte Platz mit einem Preisgeld von 500 € wurde dem TV Altenstadt 1873 e.V. mit dem Projekt „Inklusiver Begegnungs- und Bewegungspark an der Fils“ verliehen. Die offizielle Eröffnung des Begegnungs- und Bewegungsparks in Altenstadt lag erst wenige Tage zurück (01.05.2022). Das Projekt wurde federführend vom TV Altenstadt geleitet und hat noch sechs weitere Partner: Den Stadtbehindertenring Geislingen „STeiGle“, den Stadtjugendring Geislingen, den Skatepark Geislingen, den Jugendgemeinderat Geislingen, den Kreisjugendring Göppingen und die Samariterstiftung Altenstadt.
Der zweite Platz mit einem Preisgeld von 1000 € wurde an den Verein Viadukt – Hilfe für psychisch Kranke mit dem Projekt „PAN – das Leben ist ein Abenteuer“ verliehen. Seit dem Jahr 2019 gibt es beim Verein Viadukt dieses Projekt. Zwei Studenten der Sozialen Arbeit, Ina Schraml und Sandro Rotelli, betreuen das Projekt bei Viadukt. Die Betreuerinnen und Betreuer helfen Freizeitaktivitäten in und um Göppingen kennenzulernen und neue Dinge auszuprobieren. Die Inklusion von Menschen mit psychischen Erkrankungen und/oder Suchterkrankung ist ein wichtiges Thema, das hier angegangen wird. Damit leistet Viadukt einen besonderen Beitrag um 18-30-jährige Erwachsene mit diesem Hintergrund wieder in das „normale“ Leben zu integrieren, Neues zu entdecken und Freundschaften zu knüpfen.
Der erste Platz mit einem Preisgeld von 1500 € ging dieses Jahr an den CVJM Ebersbach/Fils e.V. mit dem Projekt „Gemischtes, inklusives Sommerzeltlager für Kinder der 4.-7. Klasse“. Im Jahr 1997, also vor 25 Jahren, haben zum ersten Mal – auf Initiative eines ehrenamtlichen Mitarbeiters– Kinder mit Handicap auf einem Sommerzeltlager beim CVJM Ebersbach/ Fils teilgenommen. Jedes Jahr sind zwei bis fünf Kinder mit Handicap auf dem Sommerzeltlager dabei, jeweils ein ehrenamtlicher Mitarbeiter ist für das Kind mit geistiger oder körperlicher Behinderung verantwortlich. Das gesamte Zeltlager wird von Ehrenamtlichen konzipiert, geplant und durchgeführt und findet auf wechselnden Zeltplätzen statt. Aufmerksamkeit, Respekt und die wertschätzende Begleitung Einzelner werden als zentrale Aufgabe der Mitarbeitenden gesehen. Die pädagogische Zielsetzung beinhaltet Begegnung, gemeinsames Erleben und selbstverständliches Miteinander-Umgehen.
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