Die AGM* hat sich intern intensiv mit der eigenen professionellen Haltung auseinandergesetzt und nach der Umsetzung im praktischen Handeln ist die Verdeutlichung in der Schriftsprache nun der sichtbare Schritt in der Bezeichnung des Arbeitskreises und in den Leitlinien.
Das Sternchen nach einer Kategorie wie z. B. Mädchen* soll auf die Konstruiertheit der Kategorie hinweisen – Das Sternchen soll verdeutlichen, dass hinter der Kategorie Mädchen* vielfältige Identitätsentwürfe stehen, gemeint sind dann alle, die sich als Mädchen* defi nieren und auch von anderen als solche wahrgenommen werden möchten. Zugleich verwenden wir das Sternchen als Mittel der sprachlichen Darstellung aller Genderidentitäten (z. B. Autor*innen), auch jener, die abseits des gesellschaftlich hierarchischen Zweigeschlechtersystems existieren, welches nur von der Existenz von Frauen und Männern ausgeht. (vgl. quix, S. 92)
Der AGM* ist bewusst, dass die Zuordnung zu einem bestimmten Geschlecht nicht an ihrer Wirkmächtigkeit verloren hat, aber damit wird sichtbar gemacht, dass Geschlecht ein in sich nicht abgeschlossenes und dadurch veränderbares Identitätsmodell ist.
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